Insel Kreta

Chania ist eine Hafenstadt auf der griechischen Insel Kreta.
53.910 Einwohner leben in der eigentlichen Kernstadt der Gemeinde, die damit nach Iraklio die zweitgrößte Siedlung auf der Insel ist.

Gleichzeitig ist Chania der Hauptort des gleichnamigen Regionalbezirks, der ehemaligen Präfektur Chania, der den gesamten Westen Kretas umfasst. Chania war von 1841 bis 1971 die Hauptstadt der Insel Kreta.
Östlich des Stadtgebiets von Chania in der Souda-Bucht befindet sich der Fährhafen der Stadt, von dem eine tägliche Verbindung nach Piräus besteht.
Der internationale Flughafen von Chania befindet sich ungefähr 12 Kilometer nordöstlich auf einer Ebene der Akrotiri-Halbinsel.

Kreta liegt knapp 100 Kilometer südlich des griechischen Festlands.
Sie ist die größte griechische Insel und nach Zypern die zweitgrößte des östlichen Mittelmeeres.

Die Insel hat eine gestreckte Form, sie misst in Ost-West-Richtung 254 Kilometer bei einer größten Breite von 60,6 Kilometern.
An ihrer schmalsten Stelle (bei Ierapetra) ist Kreta 12,1 Kilometer breit.

Die Entfernung bis Afrika beträgt 294 Kilometer (Libyen), bis Asien 180 Kilometer (Türkei) und zum europäischen Festland Kap Maleas 96,6 Kilometer.

Die Insel bedeckt eine Fläche von 8.261,183 Quadratkilometern, ihre Küstenlinie ist 1.066 Kilometer lang.

Das Meer im Norden wird Kretisches Meer genannt das im Süden Libysches Meer , Kretas Ostende erstreckt sich in das sogenannte Karpathische Meer.

Kreta ist sehr gebirgig und wird durch eine von West nach Ost reichende Gebirgskette bestimmt, die zumeist zur Südküste steiler, zum Norden flacher abfällt.
Diese Kette ist ein überseeischer Teil des vom Peloponnes über Kreta, Karpathos und Rhodos bis zum anatolischen Festland reichenden Gebirgsmassivs, das die Südägäische Inselbrücke bildet.

Die vier höchsten Erhebungen auf Kreta sind:

Das Ida-Gebirge mit dem Psiloritis als höchsten Berg der Insel (2.456 Meter hoch)
die Weißen Berge oder Lefka Ori (2.452 Meter hoch)
das Dikti-Gebirge (2.148 Meter hoch) und die bis zu 1.476 Meter hohen Thripti-Berge im Osten der Insel.

Diesen Gebirgen verdankt Kreta die fruchtbaren Hochebenen Lasithi, Omalos und Nida, Höhlen wie die Diktäische Höhle und tiefe Schluchten wie die bekannte Samaria-Schlucht.
Die Messara-Ebene im Süden ist mit etwa 140 km⊃2; die größte Ebene der Insel. Sie wird intensiv landwirtschaftlich genutzt.
Kreta bildet mit einigen kleineren bewohnten sowie unbewohnten Inseln eine Inselgruppe.

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