Moni Evangelistria
WANDERUNG zum MONI EVANGELISTRIA
Fast 700 m hoch an den Hängen des Kerkis „klebt“ das Nonnenkloster Moni Evangelistria!
Am Ende von Votsalakia zweigt ein Feldweg Richtung Kerkis ab. Ca. 1 km fahren wir mit unseren Mopeds, aber die Landschaft hier ist so einmalig schön, dass wir zu Fuß weiter wandern wollen.
Zuerst mäßig ansteigend schlingt sich der Weg den Berg hinauf. Viele Kräuter wachsen hier.
Es duftet nach Thymian und Oregano.
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Immer höher und höher kommen wir und die Aussicht zum Meer wir immer schöner.
Wind weht fast keiner mehr – wie immer wenn wir in Griechenland wandern! Wir kommen ganz schön ins schwitzen.
Vom Kloster ist weit und breit nichts zu sehen, so hoch oben liegt es.
Die letzte ¾ Std. führt nur ein schmaler Pfad zwischen den Felsen hinauf auf den Berg.
Ganz langsam können wir nur gehen. Immer wieder trinken wir einen Schluck Wasser.
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Nach 2/3 der Strecke erreichen wir ein kleines Waldstück – endlich Schatten! Wir überholen zwei Holländer, zwei andere kommen uns entgegen.
Und dann – endlich können wir das Kloster sehen! Eine Nonne empfängt uns – zuvor meldet uns der „Klosterhund“ an. Sie bietet uns auf der gemütlichen schattigen Terrasse Platz an, bringt uns Wasser von der Quelle, Nüsse und trockene Brotstücke.
Eine andere Nonne gibt uns Äpfel – efcharisto poli – wir stärken uns einmal.
Schön sind sie immer die Plätze der griechischen Klöster, doch das Evangelistria hat einen besonderen Platz.
Nur über den steilen Pfad, den wir hinaufgeklettert sind, ist es zu erreichen.
Mittlerweile sind die Holländer eingetroffen und auch zwei Deutsche. Alle zusammen sitzen wir auf der Terrasse und unterhalten uns.
Vor dem Besuch der Klosterkirche müssen wir die Schuhe ausziehen (ich habe mir ein Stück unterhalb vom Kloster noch meine lange Hose angezogen). Jeder zündet eine Kerze an und natürlich geben wir auch eine Spende.
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Das Kloster wurde nach dem 2. Weltkrieg gebaut. Davor war es eine Einsiedelei. Andere Räume dürfen wir nicht besichtigen.
Nur vom Vorraum aus, der zur Kirche führt (alle Zimmer sowie die Kirche sind in einem Gebäude), können wir einige Schlafzellen sowie Nebenräume sehen.
Alles hier ist schlicht und einfach. Die Lage jedoch ist einmalig der mühsame Aufstieg hat sich gelohnt!
Wir wandern wieder zurück, pflücken Sträuße von Thymian, Oregano und Salbei – herrlich wie diese Kräuter duften!
Brigitte & Gerhard







