Hera Tempel

Hera Heiligtum ( Heraion )
Das Heiligtum war in der Antike eines der wichtigsten panhellenischen Verehrungsstätten der Göttemutter Hera.

Heraion kurz vor dem Ort Iréon, galt als Geburtsstätte der Göttermutter.

Die ehemalige Hera-Kultstätte wurde von deutschen Archäologen ab 1925 freigelegt.

Dabei konnte man eine kultische Bedeutung dieses Ortes bis in das 3. Jahrtausend v. Chr. Zurückverfolgen.

Neben dem uralten Hera-Altar wurde Mitte des 6. Jahrhundert vor Christus, von dem Architekten Rhoikos ein gewaltiger Tempel errichtet, der jedoch im 540 v. Chr. zerstört wurde.

Eine 10 m hohe Säule, die ursprünglich freilich 20 m hoch war,
ist noch erhalten.

Ansonsten sind nur Grundmauern zu erkennen.

Und doch lohnt sich ein Besuch für jeden, der zuvor ein wenig über den Kult und die Geschichte des Heiligtums gelesen hat.

Zu empfehlen: Dumont Reise-Taschenbücher Samos – Chios – Lesbos.

Wer noch tiefer in die Baugeschichte vorstoßen möchte wird fündig bei: Samos – Die Insel des Pythagoras – touristischer Führer lesen.
Nationalbibliothek Griechenland No 327/2-3-1981.

Hera In der klassischen Mythologie gilt Hera als Gattin des Göttervater Zeus.

Auf Sámos wurde sie aber nicht vorrangig als Gemahlin des höchsten Gottes, sondern als vollkommen eigenständige, uralte Natur- und Fruchtbarkeitsgöttin verehrt.

Ihr Kult lässt sich hier bis in die mykenische Zeit zurückverfolgen, also bis ins 2. Jahrtausend vor Christus

Opfer konnten der Gottheit des ganze Jahr über dargebracht werden.
Höhepunkt im kultischen Geschehen waren jedoch die beiden große Hera-Feste im Vorfrühling und im Hochsommer.


Besucher Heute 1